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Volkspark Friedrichshain

Angelegt zwischen 1846 und 1848, 49 Hektar groß, der erste Volkspark Berlins. Mit einem Märchenbrunnen von 1913 und zwei Bergen, die aus Kriegsschutt bestehen.

Warum er der erste war

Vor 1846 gab es in Berlin Parks für Herrschaften und Friedhöfe für alle. Der Volkspark Friedrichshain war der erste, der ausdrücklich für die Bevölkerung angelegt wurde — Pläne von Johann Heinrich Gustav Meyer, gebaut zwischen 1846 und 1848. 49 Hektar, im Osten der damaligen Stadt.

Die zwei Berge

Berlin ist flach. Die beiden Hügel im Park sind keine Natur, sondern Geschichte: Auf dem Gelände standen zwei Flakbunker. Nach dem Krieg wurden sie gesprengt und zwischen 1946 und 1950 mit Trümmerschutt überschüttet.

Übrig blieben der Kleine Bunkerberg mit 68 Metern und der Große Bunkerberg mit 78 Metern, im Volksmund Mont Klamott. Beide haben oben eine Aussichtsplattform. Wer wissen will, wie viel kaputte Stadt unter einem Park passt, steht hier drauf.

Im Winter ist der Osthang des kleinen Bergs der Rodelhang des Bezirks.

Der Märchenbrunnen

Am nordwestlichen Eingang, zwölf Jahre Bauzeit, fertig 1913. Entworfen hat ihn Ludwig Hoffmann, die zehn Figurengruppen nach Grimms Märchen stammen von Ignatius Taschner. Es ist die aufwendigste Brunnenanlage der Stadt und der einzige Teil des Parks, den man sich ansieht statt ihn zu benutzen.

Was man hier macht

Der Park ist kein Ausflugsziel, sondern Gebrauchsfläche:

Wo er liegt

Nördlich vom Boxhagener Kiez, zwischen Landsberger Allee, Am Friedrichshain und Friedenstraße. Von der Karl-Marx-Allee sind es ein paar Minuten zu Fuß. Wer vom Boxhagener Platz kommt, läuft rund zwanzig Minuten oder nimmt die Tram.

Häufige Fragen

Wie alt ist der Volkspark Friedrichshain?
Er wurde 1846 bis 1848 nach Plänen von Johann Heinrich Gustav Meyer angelegt und ist damit der älteste Volkspark Berlins.
Was ist Mont Klamott?
Der Große Bunkerberg, 78 Meter hoch. Er entstand 1946 bis 1950, als gesprengte Flakbunker mit Trümmerschutt überschüttet wurden. Der kleinere Bruder daneben ist 68 Meter hoch.
Wo ist der Märchenbrunnen?
Am nordwestlichen Eingang des Parks. Er wurde nach zwölf Jahren Bauzeit 1913 fertig, entworfen von Ludwig Hoffmann, mit zehn Figurengruppen nach Grimms Märchen von Ignatius Taschner.
Was kann man im Park machen?
Beachvolleyball, Basketball, Fußball, Bouldern, Halfpipe, Inline-Rundkurs, Fitnessparcours mit Joggingschleife, mehrere Spielplätze. Im Winter wird der Osthang des Kleinen Bunkerbergs zum Rodelhang.
Gibt es dort ein Freiluftkino?
Ja, im Park liegt eine Freilichtbühne, die im Sommer als Kino und für Veranstaltungen genutzt wird.

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Stand: 2026-09-03