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Die anderen Plätze im Kiez

Der Boxhagener Platz ist der bekannte. Drei Straßen weiter liegen drei weitere, auf denen nie jemand fotografiert — und genau deshalb sitzt man dort besser.

Warum das hier steht

Weil der Boxhagener Platz an Wochenenden das Gegenteil von entspannt ist. Wer eine Wiese, einen Baum und eine Bank sucht, findet das drei Straßen weiter ohne Publikum.

Wühlischplatz

Eine kleine Grünanlage mit alten Bäumen, ringsum Altbauten, an der Ecke die Kirche. Ein paar Cafés, ein Kiosk, sonst Wohnen. Er liegt östlich vom Boxi, Richtung Modersohnbrücke.

Der Platz ist gepflegt genug, um dort zu sitzen, und unauffällig genug, dass er in keinem Reiseführer steht.

Traveplatz

Der stillste der drei. Wiese, Spielplatz, Bänke, und er liegt an keiner Verbindung, die man zufällig nimmt. Wer hierher kommt, wollte hierher.

Im Sommer ist er die Antwort auf die Frage, wo man im Kiez ein Bier trinken kann, ohne dass jemand daneben telefoniert.

Comenius-Platz

Weiter östlich Richtung Samariterviertel, größer als die anderen beiden, mit Rasenflächen und altem Baumbestand. Auch hier: kein Markt, keine Kneipenzeile, wenig Grund für Auswärtige.

Wie du sie nutzt

Nicht als Ziel, sondern als Pause. Wer sonntags die drei Flohmärkte abläuft, hat irgendwann genug Menschen gesehen. Dann sind diese Plätze der Ort, an dem man sich hinsetzt, bevor man weitergeht.

Wer mehr Fläche will, geht in den Volkspark Friedrichshain — 49 Hektar statt einer Wiese.

Häufige Fragen

Welche Plätze gibt es im Boxhagener Kiez?
Neben dem Boxhagener Platz den Wühlischplatz, den Traveplatz und den Comenius-Platz. Alle drei liegen im selben Viertel, alle drei sind deutlich ruhiger.
Was ist am Wühlischplatz?
Eine kleine Grünfläche mit Bäumen, umgeben von Altbauten, an der Ecke die Pfarrkirche. Ein paar Cafés, keine Ausgehmeile.
Wofür taugt der Traveplatz?
Zum Sitzen. Er ist der stillste der drei, mit Wiese und Spielplatz, und liegt abseits jeder Route.
Warum kennt die niemand?
Weil kein Markt darauf stattfindet und keine Kneipenzeile daran liegt. Wer nicht in der Nähe wohnt, hat keinen Grund hinzugehen — das ist ihr Vorteil.

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Stand: 2026-09-03